Mit gutem Beispiel

Erste bewilligte Projekte aus dem Verfügungsfonds

Das Programm „Starke Veedel – Starkes Köln“ mit dem Verfügungsfonds für den Sozialraum „Buchheim, Buchforst und Mülheim-Nord/Keupstraße“ und dem „Starke Veedel Büro Mülheim“ ist gestartet. Bereits fünf Projekte von verschiedenen Vereinen, Initiativen und gemeinnützigen Gesellschaften konnten bewilligt werden. Die Mischung ist bunt und reicht von Urban Gardening über Kinder entdecken Kunst, Nachbarschaftsfest, Ferienerholung für Kinder im Veedel bis zur Erkundung und Überwindung von Angsträumen im unmittelbaren Lebensumfeld. 

Schnitzeljagd während des Ferienangebots der BiSKids vom CSH Köln e. V.
Schnitzeljagd während des Ferienangebots der BiSKids vom CSH Köln e. V.

1. Das Ferienangebot der BiSKids vom CSH Köln e. V. wird aus dem Verfügungsfonds gefördert. Das Angebot „Ferienerholung im Veedel“ läuft bis zum 26. August 2019. Ausflüge zu den Freizeitangeboten in der Nachbarschaft, eine Schnitzeljagd, und ähnliches steht auf dem Freizeitprogramm. Ein neu angeschaffter Krippenwagen ist eine wichtige Hilfe für die Erzieherinnen, Kinder und Eltern bei den gemeinsamen Ausflügen.

 

Kontakt: Eva Fischer, Projektleitung BiSKids

Betreuung im Stadtteil – Kids in Mülheim

Christliche Sozialhilfe Köln e.V., Berliner Str. 140 - 158, 51063 Köln

Telefon +49 221 64709 55/ oder - 54, E-Mail eva.fischer@csh-koeln.de

 

 

2. Die „Kunstaktion – Kinder im Keupstraßen-Viertel entdecken Ihre Welt“ ist ein Projekt von Künstler*innen und Designer*innen aus der Zehntstraße und Holweider Straße. Das sogenannte Keupstraßen-Viertel hat viele Facetten, dort wachsen besonders viele Kinder auf. Mitmachen können alle interessierten Kinder im Viertel. Zahlreiche Aktivitäten sind bis November 2019 geplant – bei gutem Wetter auf dem Spielplatz Holweider Straße oder dem Gelände des Carlswerks. Bei schlechtem Wetter können die wöchentlichen Treffs in die Räume in der Keupstraße 93 verlagert werden. Besonders mithilfe von Bastelaktivitäten (T-Shirt-Druck, Arbeiten mit Kreide auf der Straße, Collagen, Bau kleiner Objekte usw.) sollen die schlummernden kreativen Kompetenzen der Kinder entwickelt, ihr Selbstbewusstsein durch bessere Selbstwahrnehmung ihrer Potenziale gestärkt und ihre Neugierde auf die nähere Umgebung spielerisch geweckt werden. Auch der gemeinsame Besuch von Kunstausstellungen steht auf dem Programm. Am Ende sollen im Kulturbunker Köln, im Bürgerhaus Mütze oder an einem sonst geeigneten Ort im „großen Finale“ die gesammelten Werke der Kinder der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

Ein Projekt der Künstlergemeinschaft Zehntstraße, 51063 Köln

Projektleitung: Simone Kirsch, Hanna Ungar, Sabine Stöffel

 

Nachbarschaftsfest in der Zehntstraße/Ecke Holweider Straße
Nachbarschaftsfest in der Zehntstraße/Ecke Holweider Straße

 3. Am 8. September 2019 fand im Rahmen des Mülheimer Tags 2019 das nachbarschaftliche Straßenfest in der Zehntstraße/Holweider Straße statt. Die dortigen Anwohnerinnen und Anwohner organisieren ehrenamtlich ein gemeinsames attraktives Fest mit vielen Angeboten und Unterhaltung. Es lockten kulinarische Angebote, Live-Bands, Spielaktionen und Info- Stände und einiges mehr. Die Initiative kooperiert mit anderen Nachbarn und Einrichtungen, wie der AWB Köln GmbH, dem Club Volta, dem Schauspiel Köln und der städtischen Initiative Hallo Nachbar, DANKE SCHÖN. Aus dem Nebeneinander im Viertel entstand ein Miteinander. Der soziale Zusammenhalt wurde gestärkt.

 

Ein Projekt der Nachbarschaft Zehntstraße/Holweider Straße

Projektleitung: Jacky Pesch, Jochen Ohr, Till Grones

 

Der Hof der ISS Netzwerk gGmbH wird zur grünen Oase zwischen Berliner Straße und Markgrafenstraße.
Der Hof der ISS Netzwerk gGmbH wird zur grünen Oase.

4. „Die grüne Begegnung – Urbanes Gartenprojekt in der Berliner Straße“, so heißt das Projekt der ISS gGmbH in der Berliner Straße. Das bis Ende Oktober dauernde Förderprojekt wird geleitet von der ISS Netzwerk für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH. Der triste zubetonierte Hof hinter den Geschäftsräumen der gemeinnützigen Gesellschaft soll nach und nach in einen urbanen Garten umgewandelt werde. Nachbarn der Berliner Straße, Kindergärten, umliegende Einrichtungen und Initiativen und andere interessierte Bewohner*innen sind aufgerufen, diesen gemeinsam zum Blühen zu bringen. Bäume werden gepflanzt, Blumen ausgesät und Nutzpflanzen angelegt.

 

Während der gemeinschaftlichen Arbeit im Garten werden Kaffee, Tee, weitere Getränke sowie Gebäck angeboten und es wird eine Atmosphäre geschaffen, die zum Verweilen einlädt. Der Garten soll eine Stätte der Begegnung und des gemeinsamen Gesprächs sein. Teilnehmer*innen der in der ISS gGmbH durchgeführten Kurse und Projekte können den Garten nutzen. Ebenso sollen Kindergartengruppen den Garten besuchen und dort auch aktiv werden. Auch für Feste der Nachbarschaft steht er bereit. Die im Garten gezüchteten Blumen und Pflanzen sollen teils in die nähere Umgebung umgepflanzt werden, um diese zu verschönern. Der neue urbane Garten als Ort schöner Natur, der Freude und des Austausches wird jeden Dienstag und Freitag von 10 bis 15 Uhr durchgehend von kundigen Honorarkräften betreut.

Als Startschuss für die Bepflanzung gibt es ein Sommer-Abschlussfest am 27. September 2019 von 14 bis 17 Uhr. Die Nachbarschaft ist herzlich eingeladen.

 

Ein Projekt der ISS Netzwerk gGmbH

Berliner Straße 98-100, 51063 Köln

Projektleitung: Sabine Schneider,

Koordination für ambulante Hilfen zur Erziehung

Tel.: 0221/97 77 48 0

E-Mail: info@iss-netzwerk.de

 

 

Der Don-Bosco-Club an der Tiefenthalstraße.
Der Don-Bosco-Club an der Tiefenthalstraße.

5. „KEINE ANGST IM VEEDEL!“ ist eine Projekt des Don-Bosco-Club Köln. Angesprochen sind vor allem Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende im Alter von sechs bis siebenundzwanzig Jahren, die in der Umgebung des Don-Bosco-Clubs wohnen. Ziel des Projekts ist es, die Kinder und Jugendlichen durch Angebote und Folgeprojekte besser in ihr unmittelbares Wohn- und Lebensumfeld zu integrieren, so dass sie sich freier in ihren Lebensräumen bewegen und diese mit gestalten können. Kinder und Jugendliche können ihre Angsträume und die Konfliktzonen (Gewalt, Drogen, Müll u. a.) benennen. Das sich Nähern an diese Räume und das Fotografieren dieser Orte sowie intensive Gespräche über eigene Ängste und Vorurteile mit Hilfe der Betreuer*innen bauen Angst und Vorurteile ab. Der Austausch in der Gruppe stärkt den Zusammenhalt untereinander und die Identifikation mit dem eigenen Lebensraum wird verbessert. Das Projekt läuft noch bis September 2020.

 

Ein Projekt der Don-Bosco-Club Köln gGmbH

Tiefentalstraße 38, 51063 Köln

Projektleitung: Melanie Schröder

Tel.: 0221/6 47 08 55

E-Mail: info@don-bosco-club.de

 

 

Sie möchten Ihr Projekt fördern lassen? Wir helfen Ihnen bei der Antragstellung, beraten Sie und vermitteln bei Bedarf geeignete Partnerschaften. 

 

Alle Infos finden Sie auf der Internetseite der Stadt Köln unter https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/stadtentwicklung/starke-veedel-starkes-koln/verfuegungsfonds-fuer-die-sozialraeume-muelheim-nordkeupstrasse-buchheimbuchforst-blumenberg-chorweiler-seeberg-nord?fbclid=IwAR1NaTdwZDtK1PRB824N-XJtznj1utP97mVL4tBa-t3Wb3PPq13XhMgt8Wo